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Kunstverein Lippstadt
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Lehrveranstaltung Studium im Alter
Universität Münster
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Schlossplatz 46, H3 Beginn 16.4.2026 |
Hauptwerke der Kunstgeschichte 4: Gotik in Frankreich und Deutschland Vorlesung mit Livestream aus dem HörsaalDo 16.15 – 17.45 Uhr Vorlesung H3, Schlossplatz 46 Die Vorlesung wird zeitgleich über eLectures übertragen.
In diesem Abschnitt der
Vorlesungsreihe betrachten wir ausgewählte Kunstwerke aus dem
12. und 13. Jahrhundert, die sich in Frankreich und Deutschland
in ihrem originalen Aussehen weitgehend erhalten haben. Zunächst
wenden wir uns den herausragenden Kathedralbauten und einer
Palastkapelle zu, die im französischen Kronland (Ile de France)
und in der Champagne in den hundert Jahren zwischen 1140 und
1240 begonnen wurden und die man später "gotisch" nannte:
St-Denis, Chartres, Laon, Paris, Senlis, Reims, Amiens. Mit
Hunderten von Fotoaufnahmen nähern wir uns diesen unermesslichen
Bauwerken mit ihrem Zusammenwirken von dynamischen Architektur-
und Raumbildungen, bewegender skulpturaler Figurengestaltung und
unfasslicher farbiger Glasfensterkunst.
In einem zweiten Teil verfolgen wir die Auswirkungen und
Umdeutungen dieser Kunst am Straßburger Münster und bei
Kirchenbauten in Bamberg, Halberstadt, Freiberg, Wechselburg,
Magdeburg und Naumburg. Danach sind geplant: der Kölner Dom, die
ehemalige Zisterzienserkirche in Altenberg und die gotischen
Kirchenbauten in Marburg, Lübeck und Bad Doberan.
Sie erfahren, was über die Entstehung bekannt ist und auch, was
man im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Vor allem gehen wir
auf die Merkmale und Zusammenhänge künstlerischer Gestaltung
ein, die diese Bauten, Skulpturen und Malereien zu etwas
Besonderem machen. Die Vorlesung ist Teil einer Folge, in der es
nicht um kunsthistorische Entwicklungen und Gruppierungen geht,
sondern um genaue Betrachtungen einzelner Werke in Europa -
stets auf der Grundlage kunsthistorischer Forschung.
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Lehrveranstaltungen für Studierende
Kunstakademie Münster
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Pastose Malerei. Vom Realismus bis Expressionismus Seminar Do 14 – 16 Uhr c. t., Seminarraum 1 Beginn: 16.4.2026
Es können TS und LS erworben werden.
Zahlreiche moderne Maler und Malerinnen haben die Farbe so auf die Leinwand
gebracht, dass die flüssige Farbmasse als "pastose" Spur des Pinsels
deutlich wird. Die Farbe stellt nicht nur etwas dar, sondern wird selbst
sichtbar. Wie die Farbe auf die Fläche aufgetragen wurde, ist oft
entscheidend für die Wirkung des Bildes. Einer der wichtigsten Vertreter der
pastosen Malerei ist der Realist Gustave Courbet. Von ihm wird im kommenden
Juli eine Retrospektive im Museum Folkwang in Essen eröffnet, die wir in
einer Exkursion besuchen.
Im Zentrum des Seminars stehen herausragende Werke der Klassischen Moderne
im Museum Folkwang. Impressionistische Maler bewirken mit ihrem fleckigen
Farbauftrag eine Darstellung des Moments und des Lichts (Manet, Monet,
Pissarro). Vincent van Gogh vermitteln durch gestische Pinselspuren
emotionale Wirkungen. Wir studieren den spezifischen Farbauftrag und dessen
Wirkungen bei Cézanne, Paula Modersohn-Becker, Ida Gerhardi, Matisse,
Kirchner, Delaunay, Macke, Marc und Beckmann. Auch zwischen 1950 und 1980
erscheint bei vielen Bildern die flüssige Farbmaterie entscheidend.
Zum Studium der Originale unternehmen wir zwei ganztägige Exkursionen nach
Essen (Termine nach Absprache).
Für einen Leistungsschein - Impulsreferat mit nachträglicher Ausarbeitung
oder Hausarbeit - ist eine weitere eigene Fahrt zum Studium des Originals
erforderlich.
Literatur: Matthias Krüger: Das
Relief der Farbe. Pastose Malerei in der französischen Kunstkritik
1850-1890, München/Berlin 1007 (Auszüge in: Ausst.-kat. Malerei 21, hg. von
der Kunstakademie Münster 2001, S. 9-19); Museum Folkwang (Herausgeber):
Expressionisten am Folkwang: Entdeckt, verfemt, gefeiert, Essen/Göttingen
2022; Shari Tishman: Slow Looking.
The Art and Practice of Learning Through Observation, New York 2018; Günther
Kebeck: Bild und Betrachter.
Auf der Suche nach
Eindeutigkeit, Regensburg 2006, insbesondere zur Multistabilität S. 25–27,
286-321
Kontakt:
franz.roxel@web.de, tel. 02534 1834
oder 0172 1616051 Sprechstunde: telefonisch – oder donnertags vor dem Seminar (nach Anmeldung)
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