Aktuelle Ausstellungen

Vorträge

Für Studenten

 Ausstellungen:

 




23.8.–11.10.2020


 

 

 

 

 

Kunstverein Lippstadt

http://www.kunstverein-lippstadt.de

Christoph Worringer. So wie es ist

Christoph Worringers Bilder zeigen genau das, was er beim Malen vor Augen hatte – so, wie es ist. In dieser Ausstellung sind es meist einzelne Gegenstände, ein Tuch über einer Stuhllehne, farbige Klebebänder, ein gefaltetes Stück Stoff oder kleine Fundstücke. Wenn auf den Bildern eine Person auftaucht, so ist es das Modell, das dem Maler immer zur Verfügung steht: er selbst. All dies malt Worringer mit unglaublichem Können, sehr sachlich und deutlich. Die Dinge gewinnen als gemaltes Bild eine neue Existenz. Sie wirken so präsent, wie wir es in Wirklichkeit nie erleben. Die Motive drängen sich dem Betrachter geradezu auf und kommen ihm sehr nahe. Es gibt keinen Raum um die Dinge herum. Auf einmal wird alles ganz unwirklich. Was man sieht, steht in Frage. Man sucht nach Erklärungen und merkt sofort: sie stimmen nicht. In dem Moment beginnt der Prozess des Sehens, das ungesicherte Abenteuer.

Der 1976 in Krefeld geborenen Künstler studierte 2001–2006 an der Kunstakademie Münster. Unter seinen zahlreichen Ausstellungen ragt die Retrospektive von 2010 im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster hervor.

Eine großformatige Broschüre dokumentiert die Ausstellung.

Daten zur Ausstellung

Pressevorbesichtigung:

Mittwoch, 19.08.2020 um 11.30 Uhr

Ausstellungseröffnung:

Sonntag,  23.08.2020 um 11.30 Uhr

Einführung:

Prof. Dr. Erich Franz (franz.roxel@web.de)

Ausstellungsdauer:

23.8. bis 11.10.2020

Öffnungszeiten:

Di – Fr 15–18 Uhr,Mi 15–20 Uhr, Sa + So 11–13 Uhr

 

Otto Modersohn Museum Tecklenburg

https://ommt.de/

 


 

 Vorträge:

 

 

 

 

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Lehrveranstaltung Studium im Alter

WWU Münster

 




F5 Fürstenberghaus
Domplatz 20/2



5.11.20-12.2.21


 

 

 

WS 2020/21/20W

Pablo Picasso

Vorlesung    Do (!) 16.15 – 17.45 Uhr

Beginn 5.11.2020  

Picassos Werk ist eigentlich zu umfangreich und vielschichtig für ein einziges Semester. Wir werden ausgewählte Hauptwerke betrachten, aber auch einige Arbeiten anderer Künstler, in denen Picassos Anregungen verarbeitet sind. Mit dem Kubismus schuf er ab 1907 eine Kunstauffassung, die bis heute eine Herausforderung an Betrachtung und Kunstwissenschaft darstellt und die Kunst des 20. Jahrhunderts in vielfacher Hinsicht geprägt hat. Auch später ragten seine künstlerischen Ansätze heraus und wirkten nach, etwa in neuklassizistischen wie auch surrealistischen Bestrebungen, in moderner Eisen- und Stahlskulptur (Julio Gonzales, David Smith), aber auch etwa im Spätwerk von Paul Klee oder im ‚action painting‘ von Jackson Pollock. Wir werden uns ebenso mit aktualitätsbezogenen Werken wie „Guernica“ (1937) oder „Le Charnier“ (1944/45) befassen wie auch mit druckgrafischen Arbeiten und Picassos eruptivem Spätwerk.

 

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Lehrveranstaltungen für Studenten

Kunstakademie Münster

 

WiSe 2020/21

Picasso - Werk und Wirkung

Seminar        Do 14 – 16 Uhr, Hörsaal S 1

Beginn:        29.10.2020 

Wir betrachten Picassos Werk vom Kubismus an über seine klassizistischen und surrealistischen Ansätze bis zu seinen späten Gemälden, in denen die momentanen Herstellungsprozesse hervortreten. Wir befassen uns mit aktualitätsbezogenen Werken wie „Guernica“ (1937) oder „Das Beinhaus“ (1944/45), lernen seinen abenteuerlichen Umgang mit skulpturalen Techniken kennen und studieren Beispiele seines druckgrafischen Werks.
Picasso griff gegenständliche Themen aus allen Epochen der Kunstgeschichte auf, befreite sie radikal von ihrer perspektivischen Ein-Ansichtigkeit und durchdrang sie mit betont ungegenständlichen Formbildungen.
In dieser wechselseitigen Aufladung von erkennbarem Gegenstand und eigenständiger Form übte Picasso großen Einfluss aus. Wir verfolgen seine Wirkung auf den Futurismus, den "Orphismus" (Delaunay, Macke), auf Malewitschs Gegenstandslosigkeit, den russischen Konstruktivismus (Tatlin, Ljubow Popowa ) und den niederländischen Neoplastizismus (Mondrian). Zusammen mit Braque schuf Picasso 1912 die ersten Collagen. Im Surrealismus sind seine Spuren bei Picabia, Masson und auch bei Klee zu erkennen. Um 1930 legte er Grundlagen für neue Formen der Eisen- und Stahlskulptur (Julio Gonzales, David Smith). Seit 1939 hing das riesige Bild "Guernica" im New Yorker MoMA (bis 1981) und übte in den 1940er Jahren großen Einfluss auf junge Amerikaner aus wie Pollock, de Kooning und Lee Krasner.

Literatur: Brigitte Léal: Pablo Picasso, München 2013;  Werner Spies: Kontinent Picasso, Berlin 2008

 

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